Grenzach-Wyhlen, Haus der Begegnung

Samstag, 3. Oktober 2026 | 19.00 Uhr

Klavierduo

W. A. Mozart (1756-1791)Sonate C-Dur zu vier Händen KV 521
Maurice Ravel (1875-1937)Ma mère l’oye pour piano quatre main
Franz Schubert (1797-1828)Divertissement à la hongroise

Christoph Soldan und Guido Heinke



Die Eintrittspreise

VorverkaufAbendkasse
15,00 €20,00 €





Die vierhändige Klaviermusik war vor allem im 19.Jahrhundert eine der wichtigsten Musikgattungen.

In einer Zeit, in der das Bürgertum ein immer größerer und einflussreicherer Teil der Gesellschaft wurde, war die Hausmusik eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Komponisten waren angehalten ihre sinfonischen Werke, aber auch die Kammermusikwerke in größerer Besetzung für Klavier zu vier Händen zu arrangieren. Liebhaber und Verleger drängten darauf. Aber auch die Komponisten profitierten in mehrfacher Hinsicht, sie konnten zusätzlich verdienen und ihre Werke wurden bekannt, populär.

Die drei Werke des Grenzacher Programms sind Originalwerke für Klavier zu vier Händen.

Mozart erweist sich in der Sonate C-Dur, die er in seinen späten Wiener Jahren schrieb, wieder einmal als ein Meister des geistreichen musikalischen Dialogs, in dem Fall von zwei Spielern ausgeführt.

Ravel schrieb Ma mère l’oye ursprünglich als Klavierduo für die beiden Kinder seiner Freunde Ida und Cipa Godebski, Mimi und Jean, die sechs und sieben Jahre alt waren. Ravel selbst fühlte sich zeitlebens sehr zu der kindlichen Welt hingezogen, wie auch die Komposition der Oper „L’enfant et les sortiléges“ eindrücklich zeigt.

Schuberts Divertissement á la hongroise ist der Ausdruck seiner Bewunderung und Liebe zur ungarischen Musik, die ja in Wien zu jener Zeit noch allgegenwärtig war und die später auch Brahms in seinen Bann geschlagen hat.



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