Bad Bellingen, Pfarrkirche St. Leodegar

Sonntag, 20. September 2026 | 16.00 Uhr

Duoabend Oboe und Orgel

Tomaso Albinoni (1671-1751)Concerto in B, op. 7, Nr. 3
Johann L. Krebs (1713-1780)Fantasia in f-Moll
Alessandro Marcello (1684-1750)Concerto in d-Moll
Gilles Silvestrini (*1961)5 études pour hautbois solo
Guy Bovet (*1942)"Hamburg" für Orgel solo
Wolfgang A. Mozart (1756-1791)Oboenquartett F-Dur K.370/368b
Camille Saint-Saëns (1835-1921)Sonate op. 166

Giorgi Gvantseladze, Oboe
Gerhard Gnann, Orgel



Die Eintrittspreise

Vorverkauf *Abendkasse
15,00 €20,00 €
Kinder bis 12 JahreEintritt frei                     
* inkl. Vorverkaufsgebühren, ggf. zzgl. Servicegebühr





Die Kombination von Oboe und Orgel eröffnet einen besonders reizvollen Klangraum. Die Oboe passt mit ihrem charakteristischen, obertönigen Klang hervorragend zur Orgel. Interessanterweise finden sich in den Konzertprogrammen dieser Duo-Besetzung mehr Bearbeitungen als Originalkompositionen. Auch im heutigen Programm ist nur die Fantasie von Ludwig Krebs eine Originalkomposition. In allen anderen Fällen ersetzt die Orgel das Orchester, das Klavier oder – wie beim Oboenquartett von Mozart – das Streichtrio. Da die Orgel außergewöhnlich facettenreich und auch selbst ein kleines Orchester in sich birgt, eignet sie sich ganz besonders für diese Arrangements.

Das Programm führt durch mehr als drei Jahrhunderte Musikgeschichte – vom italienischen Barock über die Wiener Klassik bis hin zu impressionistischen Klangbildern und zu moderner Tonsprache. Es zeigt die Oboe in all ihren Facetten: als virtuoses Soloinstrument, als lyrische Sängerin und als feinsinnige Erzählerin – begleitet und ergänzt von der eindrucksvollen Klangwelt der Orgel. Das Konzert in St. Leodegar in Bad Bellingen führt zwei Musiker von internationaler Ausstrahlung zusammen.

Der georgische Oboist Giorgi Gvantseladze ist in Tiflis geboren und aufgewachsen. Er zählt zu den profiliertesten Vertretern seines Fachs. Studien führten ihn nach München und Salzburg. Preise bei renommierten internationalen Wettbewerben öffneten ihm die Tür zu einer breitgefächerten künstlerischen Tätigkeit in ganz Europa. Seit 2010 ist er als Solooboist beim Bayerischen Staatsorchester tätig.

Gerhard Gnann war Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg mit Dienstsitz in Münstertal. In dieser Eigenschaft begründete er die Reihe "Konzerte in St. Trudpert". 1997-2025 war Gerhard Gnann Professor für künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Er war dort zugleich Leiter der Abteilung Kirchenmusik/Orgel. 2003 wurde er mit dem Preis der Johannes Gutenberg-Universität für exzellente Leistungen in der Lehre ausgezeichnet.
Gnann wurde mehrfach mit Schallplattenpreisen ausgezeichnet – zuletzt 2013 mit dem "ECHO Klassik" sowie 2015 für die CD "Arranging Bach" auf den vier Orgeln des Freiburger Münsters.



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